Stefan Weiss

Eine Analyse der expressionistischen Filmkunst


Sergey Seleznev


und ihren Einfluss auf die Filmgeschichte insbesondere
bezogen auf den 3D-Animationsfilm

Im Rahmen meiner Diplomarbeit möchte ich gerne die Hauptmerkmale expressionistischer Filmkunst und ihren Einfluss auf die Filmgeschichte insbesondere bezogen auf den 3D-Animationsfilm analysieren und mögliche zukünftige Tendenzen beschreiben. Nach ihrer kurzen Existenz haben die Filme, die vor allem in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Deutschland produziert und später unter dem Begriff »expressionistischer Film« zusammengefasst wurden, bis heute einen großen Einfluss auf die Filmgeschichte, von den ganzen Genres, wie Horrorfilm oder Film Noir, bis zu vielen individuellen Künstlern, wie Ingmar Bergmann oder Tim Burton. Seit »Tron« (1982), dem ersten größtenteils computergenerierten Spielfilm, haben Computer Graphics einen sehr wichtigen Platz in der Filmproduktion eingenommen. Gleich nach dem Erfolg des ersten kompletten 3D-Feature-Film »Toy Story« (1995) haben die großen Animationskonzerne die Produktion klassischer 2D-Animationsfilme sehr stark eingeschränkt oder ganz eingestellt. Die bei den ersten Produktionen ausgearbeitete charakteristische visuelle Gestaltung wird immer verschiedenartiger, neue Tendenzen treten sowohl für den thematischen als auch stilistischen Inhalt der Filme auf. Die Motive des expressionistischen Films zeigen sich bei 3D-Animationsfilmen auch, direkt oder in Kombination mit anderen Kunstrichtungen. Sie verschaffen den Filmen häufig eine visuelle oder inhaltliche Ebene, die zur Alternative zum klassischen Stil werden könnte.


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