Stichwörter: Fernsehen, TV, Verhaltensforschung

Fernseh-Rituale

09 Mai 2012
Sehgewohnheiten sind in der wissenschaftlichen Literatur schon zur Genüge analysiert und diskutiert worden. Ritualisierte Verhaltensweisen ebenso. Allerdings fehlt es bisher an einer Verknüpfung dieser Komponenten. Die Frage, ob ritualisierte Sequenzen im Tagesablauf Einfluss auf Sehgewohnheiten nehmen, diese sogar bestimmen oder neu definieren, ist bisher noch nicht behandelt worden. Dieser Beitrag beleuchtet nun diese Thematik.
Sind unsere Fernsehgewohnheiten inzwischen schon ein Ritual?

Rituale in der Gegenwart

Rituale bestimmen und erleichtern seit jeher das individuelle, soziale und kulturelle Leben und begleiten die Menschen zu festlichen Anlässen und Feiern, aber auch in Krisen und bei Katastrophen. Sie umgeben den Menschen in allen Lebensbereichen wie Sport, Kunst, Politik, Wissenschaft, Medien oder Sexualität. Obwohl sie gerne mit exzentrischen Tänzen oder sphärischen Gesängen assoziiert werden, sind Rituale doch grundlegende Elemente des täglichen Lebens, die von einem Großteil der Gesellschaft oft und gerne praktiziert werden.

 
Stichwörter: Fotografie, Israel, Studienreise

Studienreise nach Israel

27 Apr 2012
Mit einem lauten und beschwingten „Shalom!“ meldete sich Nathalie, die Rezeptionistin des Abraham-Hostels in Jerusalem am Telefon, als ich an einem verregneten November-Abend von Berlin aus diverse Angebote für die Unterbringung unserer 43-köpfigen Reisegruppe einholen wollte. Das Abraham-Hostel befindet sich im westlichen, heisst jüdischen Teil von Jerusalem, das Al-Arab-Hostel – mit diesem unvergleichlichen Blick über die Dächer der gesamten Altstadt - von dem ich ein alternatives Angebot einholte liegt in Ostjerusalem, im arabischen, von Israel kontrollierten Teil der Stadt. Dort begrüsste mich Ahmad mit einem langgezogenen „Salaaaam!“. Dieselbe telefonische Vorwahl, dieselbe Bedeutung der Begrüßung (Shalom und Salaam bedeuten „Friede“), ein und dieselbe Stadt, aber Jerusalem scheint mit seiner neu errichteten Mauer, drei Weltreligionen und deren Heiligtümern mehr denn je als gespaltene Stadt.
Ein Schild mit der Aufschrift "Go in Peace"

Fakten

Studienreise nach Israel im Rahmen des Workshops Fotografie
Mitreisende: gesamt: 41 Studierende (22 Berliner, 10 Münchner und 9 Düsseldorfer). Prof. Carola Anna Elias und ich.
Zeitraum: 1. – 7 März
Besuchte Orte: Tel Aviv – Jaffa, Jerusalem, Jericho, Totes Meer


Foto: Idan Pink – Die gesamte Reisegruppe im En Gedi Nationalpark.

 

 
Stichwörter: 3D, Gamedesign, Texturen

Mesostrukturen und die Texturen der Zukunft

23 Apr 2012
Abstract: Eine der besonderen Herausforderungen bei der Modellierung von 3D Objekten für ein Computerspiel ist es, die Modelle möglichst detailreich aussehen zu lassen, ohne dabei allzu viel Speicherplatz zu benötigen. Mesostrukturen sind feine, geometrische Details, die im Digital Sculpturing Prozess entstehen, deren Realisierung in der Game-Engine durch Normal Mapping jedoch oft zu visuellen Problemen, z. B. beim Schattenwurf führt. Polynomial Texture Maps erlauben es, Beleuchtung und Schattenwurf direkt in Texturen zu integrieren. In diesem Artikel beschreibt Prof. Christof Rezk-Salama diese mögliche Entwicklungsrichtung im Bereich 3D Grafik.
Beispiel für unterschiedliche Texturen

Betrachtet man die Entwicklung der 3D Grafik in Computerspielen der letzten Jahre, so entgeht einem sicherlich kaum der enorme Aufwand, der von Künstlern und Programmierern gleichermaßen betrieben wird, um virtuelle Welten und deren Bewohner zum Leben zu erwecken. Sowohl auf technischer als auch auf künstlerischer Seite steigen die Anforderungen sehr rapide. Kontinuierlich werden neue Techniken entwickelt, die die enorme Komplexität dieser virtuellen Welten handhabbar machen sollen.

 

Erich Kosiol – Interdisziplinärer Systemdenker in Forschung und Lehre

02 Apr 2012
Komplexität und Dynamik beherrschen unsere globalisierte Welt. Wirtschaftliche, insbesondere finanzwirtschaftliche Zusammenhänge sind kaum noch nachvollziehbar. Einer wie er hätte heute bestimmt viel zu sagen, könnte mit Modellen, Systematiken, Kategorisierungen und seiner interdisziplinären Denkhaltung mit Sicherheit zu Problemlösungen beitragen. Der folgende Fokus-Beitrag porträtiert in kurzen Zügen das Leben und Wirken des Erich Kosiol und gibt einen kleinen geschichtlichen Einblick in die deutsche Betriebswirtschaftslehre des vergangenen Jahrhunderts.
Erich Kosiol

Kosiols Lebensweg

Erich Kosiol, neben Erich Gutenberg, Eugen Schmalenbach und Ernst Walb wohl einer der bedeutendsten Vertreter der deutschen Betriebswirtschaftlehre, wurde am 18. Februar 1899 in Köln geboren. Neben seinen breitgefächerten Interessen an Naturwissenschaften, Philosophie und Psychologie widmete er sich in jungen Jahren vorrangig dem Studium der Mathematik, welches er im Alter von 23 Jahren mit der Dissertation »Grundlagen der Kinematik im hyperbolischen Raum« als Dr. phil. an der Universität Bonn abschloss.

 
Stichwörter: AJAX, Webdesign

Wer oder was ist AJAX?

26 Mär 2012
Ein Beitrag über moderne Web-Techniken
Autor: 
Briefmarkenmotiv Ajax und Achill
  • Ein Name zweier griechischer Helden aus Homers ‚Ilias’?
  • Ein Markenname für ein Sortiment von Reinigungsmitteln?
  • Eine Programmiertechnik für das World Wide Web (WWW)?
  • Und falls Letzteres, um was zu tun?

Genau darum soll es in diesem Artikel gehen.

 

Köpft Kreativität das wirtschaftliche Wachstum?

22 Mär 2012
Erfolgsfaktoren der Berliner Medienwirtschaft als Markentreiber im Standortmarketing.

Der strategische Aufbau einer Marke, zunächst auf Produkte und Dienstleistungen beschränkt, spielt heute zunehmend auch im Standort- und Regionenmarketing eine entscheidende Rolle.

 
Stichwörter: 3D, Gamedesign, Projektarbeit

Ins Seminar geschaut: Projektarbeit 3D – Endstation der Crunch-Time? Am Endmeilenstein.

15 Mär 2012
Die Projektphase ist stets die größte Herausforderung in einem jeden Semester für die Studierenden im Gamedesign – innerhalb von vier Wochen ein Spiel machen? Das geht? Ja, Das geht.
Projektarbeit3D

Projektphase!

In jedem Semester findet im Gamedesign-Studiengang eine Projektphase statt, in der die Studierenden das theoretisch erworbene Wissen praktisch anwenden müssen.

 

Kulturwissenschaft und Cultural Studies als Lehrgegenstände

01 Mär 2012
Das Modul „Kulturwissenschaft“ im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement hat die Aufgabe, den Studierenden eine fundierte Einführung in die Themenfelder kulturwissenschaftlicher Auseinandersetzung unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte zu bieten.
Psychobilly

Auch nehmen die zeitgenössischen Medien als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Untersuchung eine besondere Stellung innerhalb der Vorlesungsreihe ein. Die Einführung in das Modul weist auf die Wechselwirkungen diverser geisteswissenschaftlicher Disziplinen wie Soziologie, Philosophie, Geschichte oder Literaturwissenschaft als konstituierendes Element der Kulturwissenschaft(en) hin, stellt jedoch auch dessen Anspruch als autarke Wissenschaft adäquat heraus.

 

Use of New Mobile Media by Nonprofits and Development of Societal Mobile Apps

21 Feb 2012
2011 wurde der Begriff App von der American Dialect Society als Wort des Jahres gekürt, und das obwohl die Geschichte der mobilen Mini-Applikationen noch sehr jung ist und ihren Höhepunkt noch längst nicht erreicht hat.
Contentbild Jensen

Auf der Welle des Erfolgs reiten aber nicht nur Unternehmen der Spiele- und Unterhaltungsindustrie, auch zahlreiche Wohlfahrt-Organisationen entdecken den App-Markt für sich und probieren dabei die verschiedensten Ansätze aus. Diese Arbeit stellt erfolgreiche gesellschaftliche Apps vor und analysiert deren unterschiedliche Erscheinungsformen sowie die dahinter stehenden Ziele und Strategien.

 
Stichwörter: Global Game Jam

Global Game Jam?! Here Is Berlin Calling!

13 Feb 2012
In Berlin fand der Global Game Jam 2012 in einer gemütlichen Büro-Wohnung direkt über dem Computerspielemuseum statt, wo die 42 Teilnehmer zehn Spiele entwickelten.
Foto von der GGJ Berlin

Mit ca. sieben verschiedenen Nationalitäten war es dabei im wahrsten Sinne ein sehr „globales“ Event, da Gäste aus Polen, Türkei, Niederlande und Schweden begrüßt werden durften (siehe Abbildung 1).

 
 
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