Medienmanagement

Kulturwissenschaft und Cultural Studies als Lehrgegenstände

01 Mär 2012
Das Modul „Kulturwissenschaft“ im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement hat die Aufgabe, den Studierenden eine fundierte Einführung in die Themenfelder kulturwissenschaftlicher Auseinandersetzung unter Berücksichtigung interdisziplinärer Aspekte zu bieten.
Psychobilly

Auch nehmen die zeitgenössischen Medien als Gegenstand kulturwissenschaftlicher Untersuchung eine besondere Stellung innerhalb der Vorlesungsreihe ein. Die Einführung in das Modul weist auf die Wechselwirkungen diverser geisteswissenschaftlicher Disziplinen wie Soziologie, Philosophie, Geschichte oder Literaturwissenschaft als konstituierendes Element der Kulturwissenschaft(en) hin, stellt jedoch auch dessen Anspruch als autarke Wissenschaft adäquat heraus.

 

Reframing von Alterswelten - eine Herausforderung für die strategische Kommunikation

16 Mai 2011
Von „Facelifting für die Werbung“ ist die Rede. Im Fokus der Werbeindustrie stehen die „cleveren Kosmopoliten“ als gebildete, kaufstarke Zielgruppe oder die „illiquiden Traditionalisten“ als eher kaufkraftarme konservative Personen. „Alt ist nicht gleich alt. Die Menschen werden nicht homogener, nur weil sie älter werden“, wird die Geschäftsführerin der Werbeagentur Scholz & Friends in einem Beitrag der ARD Themenwoche zu Chancen einer alternden Gesellschaft zitiert (s. ARD Themenwoche zum demographischen Wandel).
MD.H Weblog „Im Fokus“

„Jetzt müsst ihr uns was bieten!“ betitelt Die ZEIT in ihrer Ausgabe vom 28. April 2011 (DIE ZEIT Nr. 18, April 2011) einen Beitrag zum Thema alternde Gesellschaft und Fachkräftemangel. In den Kommunikationsabteilungen der Großkonzerne wie dem Chemieunternehmen BASF heißen die Projekte „Generation@work“ oder beim Automobilhersteller BMW "Heute für morgen“. Hinter den Labeln stehen Strategiekonzepte für die Personalpolitik, die eine dauerhafte Integration älterer Mitarbeiter in ein produktives Arbeitsleben fördern soll.

 

Erfolgsfaktoren und Weiterempfehlungsanreize bei viralen Spots

05 Apr 2011
Virales Marketing erlebt zur Zeit eine Hochkonjunktur.
Gewinner des MD.H Viralspot Award  „Thefuntheory-Piano Stairs“

Auch an der MD.H wurden in den letzten Jahren  – in   Form von Wettbewerbspräsentationen mit interdisziplinären Teams – mehrere große Viralspotkampagen  für FOCUS Campus und für Siemens Healthcare entwickelt. Auch der MD.H Viral Spot Award - die Prämierung der Viralspots des Jahres, hatte eine große Medienresonanz.

 
Stichwörter: Medienmanagement

Unternehmenswerte schaffen – Integriertes Corporate Citizenship

16 Sep 2010
Deutsche Mittelständler und Konzerne sehen sich zu Unrecht einer internationalen Bewertung und einem Vergleich ausgeliefert, der sie nicht gut aussehen lässt.

Deutsche Mittelständler und Konzerne sehen sich zu Unrecht einer internationalen Bewertung und einem Vergleich ausgeliefert, der sie nicht gut aussehen lässt. Im Inland ist die Diskussion gespalten: Einerseits wird die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen betont, die ihren Einsatz für die Allgemeinheit zu einer Selbstverständlichkeit macht. Andererseits wird der Nutzen einer auf nachhaltiges Wirtschaften ausgerichteten Unternehmensstrategie, der so genannten Corporate Social Responsibility, beziehungsweise des gesellschaftlichen Engagements von Unternehmen, dem so genannten Corporate Citizenship, herausgestellt.

 
Stichwörter: Medienmanagement

ZWEI MINUS EINS IST DREI?

06 Sep 2008
Herausforderungen des Medienmanagements zwischen ökonomischen Erwartungen und gesellschaftlichem Auftrag.

Claus Kaelber

 

Die Gießkannen-Kommunikation - Eine Studie zur Verbandskommunikation von fischerAppelt und Globalpark

05 Sep 2007
Was für die Parteien der Wahlkampf ist, das sind für Verbände aktuelle Reformdiskussionen wie die Gesundheitsreform. Der finale Gesetzestext ist dann der Gradmesser dafür, wie gut es den Verbänden zuvor gelungen ist, ihre Interessen und Meinungen zu vermitteln. Wie in Wahlkämpfen kommt dabei der Kommunikation eine immer größere Bedeutung zu. Wer in solchen Diskussion von den Medien gehört werden will, der muss seine Kommunikation professionalisiert haben – und das nicht erst während einer laufenden Reformdiskussion.

 In einer gemeinsamen Studie mit fischerAppelt Kommunikation und dem Umfragesoftware Globalpark wurde gefragt, wie Deutschlands Verbände kommunizieren und wie sie ihre Kommunikation organisiert haben. Beteiligt haben sich 206 Verbandspressesprecher. Das Ergebnis zeigt: Viele Verbände haben ihre Kommunikation professionalisiert und noch mehr von ihnen sehen sich gut gerüstet für den Meinungskampf. Die Umfrage zeigt aber auch die Schwachstellen der Verbandskommunikation.

1. Die Strukturen: klein und integriert

 

Werbestrategien in Wahlspots zur Bundestagswahl 2005 zwischen konventionellen Mustern und innovativem Design

16 Sep 2010
Wahlwerbespots im Fernsehen dienen als wichtige Quelle, um sich über die Inhalte und Personen politischer Parteien zu informieren. Die inhaltliche Ausgestaltung von Werbespots als Kernbestandteil der Wahlkampfkommunikation unterliegt keiner journalistischen Bearbeitung, sondern wird von den Parteien gestaltet, verantwortet und bezahlt. Die Rundfunkanstalten dienen lediglich als Transportmittel und Trägermedium für die Botschaften der Parteien.

Die durch die Wahlwerbespots transportierten deutungskulturellen Kommunikationsangebote werden so ungefiltert durch die Parteien an die Rezipienten weitergeleitet. TV-Wahlwerbespots als „periodisch wiederkehrende Legitimierungskampagnen“ (Jakubowski 1988, S. 12) sind in ein Parteikonzept integrierter Kommunikationskampagnen (u.a. Anzeigen, Plakaten, Interviews, Talkshowauftritte, Mailings) eingebettet.

 

Computerspieldramaturgie – Herausforderung für Medienmanager

10 Aug 2009
Ein Beitrag von Prof. Dr. Linda Breitlauch, Studienleiterin Gamedesign an der MEDIADESIGN HOCHSCHULE für Design und Informatik, Düsseldorf

1. Einleitung

Computerspiele sind ein wichtiger Bestandteil der Unterhaltungskultur geworden. In den letzten 30 Jahren hat sich in Deutschland eine ganze Industrie um Produktion und Vertrieb von Computerspielen gebildet (vgl. hier und im Folgenden Müller-Lietzkow / Bounken / Seufert 2006: 3 ff.).

 
Stichwörter: Medienmanagement

In der Karibik und doch nicht wirklich weg – wie die neuen Kommunikationsformen weltweit unser Reiseverhalten beeinflussen

12 Apr 2010
Der Frühling ist spürbar, die Tage werden länger und die ersten warmen Sonnenstrahlen rufen uns verführerisch nach Draußen an die frische Luft. Wir sitzen zum Cappuccino trinken jetzt wieder lieber vor dem Café, genießen die Sonne und träumen vom Urlaub.
Es wäre ganz einfach, ein paar Klicke im Internet und schon ist die Reise mit allem Drum und Dran gebucht und gleich morgen könnte es losgehen. So war es jedoch nicht immer. Zurückblickend haben wir vor gut 20 Jahren fast noch wie Goethe fremde Länder erkundet. Mit einer Ausnahme vielleicht, es gab vor zwei Jahrzehnten schon Fluggesellschaften und man musste nicht tagelang in irgendwelchen Postkutschen sitzen. Ein Beitrag von Ein Beitrag von Dipl. Kauffrau (FH) Karin Sölch, Fachbereich Medienmanagement an der MEDIADESIGN HOCHSCHULE für Design und Informatik, München.
 

»Das Mitmach-Netz – die neue Macht des Kunden«

17 Mär 2010
Die (alte) Macht von Kunden ist unbestritten: Sie entscheiden letztlich durch ihre getätigten Käufe über den Erfolg bzw. Misserfolg von Unternehmungen.
Schaubild1

Dass Letztere folglich ihre Produkt- und Dienstleistungen an den Bedürfnissen der Nachfrager ausrichten sollen, lernen Studierende in der ersten Marketing-Vorlesung. In der Praxis zeigt sich, dass Firmen seit Jahrzehnten Millionenbeträge in die Erforschung des Kunden investieren. Die meisten dieser – z. T. aufwändigen – Primärforschungen basieren jedoch auf zu großen Einschränkungen: F&E sowie das Produktmanagement machen konkrete Vorgaben, was der Kunde wünschen sollte. Im Ergebnis entstehen hierbei nicht selten suboptimale Problemlösungen für den Konsumenten. Und dass technik- bzw.

 
 
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