Digital Film Design (B.A.)

15.09.2026

Vom ersten Kurzfilm zum professionellen Demo Reel

Animation, VFX & echte Studio-Praxis an der mdh

Wie wird aus einer ersten Idee ein fertiger Film? Wie entstehen digitale Figuren und Welten? Und wie arbeiten 3D Artists, Animator:innen und VFX Artists zusammen, wenn aus Storyboard, Modeling, Animation, Rendering und Compositing ein gemeinsames Ergebnis werden soll?

Im Studium Digital Film Design - Animation & VFX (B.A.) an der mdh lernen Studierende genau diesen Prozess kennen - nicht nur theoretisch, sondern in eigenen Film-, Animations- und VFX-Projekten.

Das Studium verbindet Filmgestaltung und visuelles Storytelling mit 3D-Animation, CGI, Visual Effects und Compositing. Hinzu kommen aktuelle Entwicklungen wie KI-gestützte Produktionsmethoden, Game Engines, Realtime-Anwendungen sowie Virtual und Augmented Reality. Entscheidend ist dabei nicht ein einzelnes Tool, sondern die Fähigkeit, unterschiedliche gestalterische und technische Verfahren zu einer überzeugenden visuellen Produktion zusammenzuführen.

Das Studierenden-Showreel gibt einen direkten Einblick in unterschiedliche gestalterische Handschriften, 3D-Welten, Animation und Visual Effects - und zeigt, wie sich die Arbeiten im Verlauf des Studiums zu einem persönlichen Portfolio und Demo Reel entwickeln.

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Du möchtest Digital Film Design - Animation & VFX (B.A.) studieren?

Zum Wintersemester 2026 kannst du an der mdh in Berlin oder Düsseldorf starten. In Berlin wird der Studiengang auf Deutsch und Englisch angeboten, in Düsseldorf auf Deutsch. Studienstart ist der 1. Oktober 2026.

Bewerbungen für den Studienstart im Herbst sind noch bis zum 30.09.2026 möglich.

Jetzt bewerben – nur noch 2 Wochen!

Projekt I: Vom ersten eigenen Kurzfilm zur Teamproduktion

Projektarbeit beginnt bei Digital Film Design früh im Studium. Insgesamt sind fünf Projektphasen im Curriculum verankert. Jede größere Projektphase startet mit einer Vorbereitungsphase: Kick-off und Briefing, Pitch der Filmidee und Präsentation des finalen Konzepts. Danach beginnt die eigentliche Produktion.

Im Projekt I entwickeln die Studierenden zunächst ihren eigenen Superkurzfilm. Dabei sind sie in der Wahl der Technik bewusst frei: Legetrick, Zeichentrick, Stop-Motion, Motion Graphics oder 3D-Animation können ausprobiert und miteinander kombiniert werden. So entsteht bereits früh Raum für eine eigene gestalterische Handschrift.

Mit den folgenden Projekten verändert sich die Arbeitsweise: Aus dem Solo-Projekt wird Teamproduktion. Die Studierenden lernen, ihre individuellen Stärken in eine gemeinsame Produktion einzubringen und gleichzeitig den gesamten Workflow zu verstehen.

PROJEKT II: Arbeiten wie in einem kleinen Studio

Mit Projekt II beginnt die erste größere Gruppenproduktion. Die Studierenden wenden dabei ihre Kenntnisse aus dem Projektmanagement unmittelbar auf ein vollständiges 3D-Projekt an.

Ein Storyboard wird in einzelne Produktionsschritte zerlegt, Abhängigkeiten werden definiert, Produktionszeiten geschätzt, Aufgaben verteilt und Zeitpläne erstellt. Auch die Kalkulation nach professionellen Maßstäben gehört dazu. Anschließend durchläuft das Team Vorproduktion, Produktion und Postproduktion.

Dabei übernimmt nicht jeder alles. Wie in professionellen Studios werden Rollen entsprechend den individuellen Stärken und Fähigkeiten verteilt. Spezialisierungen und Kompetenzen werden gebündelt - zum Beispiel in Bereichen wie Character Modeling, Rigging oder Animation. Die Gruppenarbeit bildet damit bewusst die flexible Zusammenarbeit in einem kleinen Studio ab.

Genau darin liegt eine der besonderen Erfahrungen dieser Projektphasen: Ein Film entsteht im Team. Technische Herausforderungen müssen gelöst, Aufgaben abgestimmt und gemeinsame Entscheidungen getroffen werden. Die Studierenden erfahren dadurch nicht nur, wie eine Produktion funktioniert, sondern auch, wie professionelle Zusammenarbeit funktioniert.

Arbeiten fürs Portfolio - nicht nur für die nächste Prüfung

Das Ziel der Projekte sind Ergebnisse, die Studierende für ihr eigenes Portfolio und Demo Reel weiterentwickeln können. Die größeren Produktionsphasen sind intensiv und umfassen typischerweise etwa sechs bis sieben Wochen.

Nicht jedes Projekt muss dabei schon beim ersten Versuch perfekt sein. Gerade die praktische Erfahrung gehört zum Lernprozess: Produktionsprobleme lösen, Prioritäten setzen, Feedback verarbeiten, Verantwortung im Team übernehmen und ein Projekt unter realistischen zeitlichen Bedingungen zu Ende führen.

Nach dem Praxissemester fließen diese Erfahrungen erneut in die späteren Gruppenprojekte ein. So entwickelt sich mit jedem Semester nicht nur das fachliche Können weiter, sondern Schritt für Schritt auch ein persönliches Portfolio und Demo Reel für den Berufseinstieg.

Professionelle Technik - auch außerhalb des Campus

Digitale Filmproduktion braucht nicht nur Ideen, sondern auch Rechenleistung. Am Campus Düsseldorf steht den Studierenden deshalb neben wichtigen Industrie-Applikationen wie Adobe Creative Cloud, Autodesk Maya, Houdini, Cinema 4D und Blender eine eigene Render-Infrastruktur zur Verfügung.

Die Renderfarm umfasst 40 Rechner, ergänzt durch einen zentralen Fileserver mit 14 TB Datenspeicher. Ein großer Teil der Rechner arbeitet mit leistungsfähigen NVIDIA-Grafikkarten. Die Studierenden können die Infrastruktur auch remote nutzen.

Projektdaten werden zentral organisiert und synchronisiert, sodass Teams dezentral auf gemeinsamen Daten arbeiten können - ähnlich wie in einem digital organisierten Studio. Die Renderjobs laufen über ein zentrales Managementsystem; fertige Bilder werden auf den Fileserver ausgegeben und anschließend wieder mit den Arbeitsrechnern der Studierenden synchronisiert.

Die Gruppenprojekte werden zusätzlich in regelmäßigen Weeklies intensiv begleitet. Dabei werden Arbeitsstände besprochen, nächste Aufgaben definiert und technische wie gestalterische Probleme gemeinsam gelöst.

Film, Animation, VFX - und die Produktionsformen von morgen

Digital Film Design endet heute nicht beim klassischen Film. Kompetenzen aus 3D, Animation, VFX und digitaler Bildgestaltung werden ebenso in Games, Werbung, Social Media, Produkt- und Architekturvisualisierung, Automotive, immersiven Anwendungen oder Virtual Production eingesetzt.

Auch KI und Realtime-Technologien verändern diese Produktionsprozesse. An der mdh werden sie mit klassischen gestalterischen und technischen Verfahren verbunden. Die entscheidende Kompetenz bleibt, Ideen visuell zu entwickeln, Ergebnisse kritisch zu beurteilen und unterschiedliche Werkzeuge professionell miteinander zu verbinden.

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Du möchtest Digital Film Design - Animation & VFX (B.A.) studieren?

Zum Wintersemester 2026 kannst du an der mdh in Berlin oder Düsseldorf starten. In Berlin wird der Studiengang auf Deutsch und Englisch angeboten, in Düsseldorf auf Deutsch. Studienstart ist der 1. Oktober 2026.

Bewerbungen für den Studienstart im Herbst sind noch bis zum 30.09.2026 möglich.

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