Tokyo Calling: Delegationsreise mit dem Fashion Council Germany
01.04.2026
Ein Gastbeitrag von Prof. Natascha von Hirschhausen
Tadaima. Vom 16. bis 20. März 2026 hatte Prof. Natascha von Hirschhausen die Gelegenheit, an einer Delegationsreise nach Tokyo teilzunehmen.
Gemeinsam mit weiteren Designer:innen — darunter Labels wie Bokina, Malamalama, Richert Beil, Sia Arnika und William Fan — konnte sie wertvolle Einblicke in den japanischen Markt gewinnen. Noch wichtiger war jedoch, dass die Reise Raum für einen echten Austausch schuf: für neue Perspektiven und Verbindungen, von denen sie überzeugt ist, dass sie weit über ihre Zeit in Tokyo hinaus Bestand haben werden. Die Reise brachte eine spannende Mischung aus Einkäufer:innen, Medienvertreter:innen und Branchenexpert:innen zusammen — eine Erfahrung, die gleichermaßen belebend und inspirierend war.
Ein besonderer Auftakt
Die Reise begann am 16. März mit einem Empfang in der Residenz des deutschen Botschafters in Tokyo. Im Rahmen des „Berlin Fashion Showcase“ war Prof. Natascha von Hirschhausen eingeladen, an einem Gespräch teilzunehmen — umgeben von Gästen aus Mode, Kultur und Wirtschaft.
Es war ein eindrucksvoller Moment: Berlins kreative Energie trat in einen Dialog mit Tokyo. Der Abend zeigte, wie Mode als Brücke zwischen Kulturen wirken und Gespräche anstoßen kann, die weit über Ästhetik hinausgehen.
Präsentation in Tokyo
Einer der Höhepunkte war der Berlin Showroom in Omotesandō, der vom 18. bis 19. März in Zusammenarbeit mit South Libero stattfand.
Das Format ermöglichte direkte und persönliche Gespräche mit Einkäufer:innen führender Einzelhändler sowie mit internationalen Medienvertreter:innen, Stylist:innen und Agenturen. Es war ein wichtiger Schritt, um besser zu verstehen, wie ihre Arbeit auf dem japanischen Markt wahrgenommen wird und wie sich Beziehungen dort auf eine bewusste und nachhaltige Weise aufbauen lassen.
Den Markt verstehen
Was diese Reise besonders wertvoll machte, war die inhaltliche Tiefe des begleitenden Programms. Es ging nicht nur um Sichtbarkeit — sondern vor allem um Verständnis.
Durch kulturelle Sessions, Store-Besuche und Workshops erhielt sie Einblicke in die Feinheiten der japanischen Geschäftskultur, Handelsstrukturen und Kommunikationsstrategien. Ein Denim-Workshop vermittelte ihr ein noch tieferes Verständnis für Japans textile Tradition, während Gespräche mit lokalen Expert:innen und Medienvertreter:innen ihren Blick dafür schärften, wie sich dieser Markt mit Respekt und Klarheit erschließen lässt.
Blick nach vorn
Diese Delegationsreise war weit mehr als eine Einführung in einen neuen Markt. Sie war auch eine Erinnerung daran, warum sie tut, was sie tut: durch Design bedeutungsvolle Verbindungen zu schaffen, kontinuierlich zu lernen und sich mit unterschiedlichen Perspektiven auseinanderzusetzen.
Zwischen ihren eigenen Werten und denen, denen sie in Japan begegnete, besteht eine starke Übereinstimmung: eine gemeinsame Wertschätzung für Qualität, Handwerkskunst und Liebe zum Detail. Das gibt ihr Zuversicht, dass die während dieser Reise entstandenen Beziehungen zu etwas Dauerhaftem wachsen können.
Sie kehrte mit einem Gefühl von Klarheit, Inspiration und neuem Schwung nach Berlin zurück — dankbar für diese Erfahrung und voller Vorfreude auf das, was vor ihr liegt.
Vielen Dank
Sie nahm an dieser Reise im Rahmen von Berlin Fashion X International teil, der Internationalisierungsinitiative des Fashion Council Germany (FCG), unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin. Das Programm wurde entwickelt, um Marken wie ihre bei der internationalen Expansion zu unterstützen und langfristige, bedeutungsvolle Beziehungen in verschiedenen Märkten aufzubauen.
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