Lasst rote Bäume sprechen – Urban Knitting in Düsseldorf

23.11.2017

Drittmittelprojekt für die Arbeiterwohlfahrt (AWO)
MD.H-Studierende entwickeln aufmerksamkeitsstarkes Leitsystem

Die Studierenden des Kurses „Mediendesign 1015“ namens Malena Tils, Marcel Ohm, Felix Kolbe, Mustafa Coban und Master De Marques Garcia haben für die AWO Düsseldorf ein neues Leitsystem entwickelt. Die innovative Idee der Studenten: Bäume in verschiedenen roten Farbtönen einzustricken, im Stil des sogenannten „Urban Knittings“. Denn Plakate und Schilder werden heutzutage zu schnell übersehen, ein farbig eingestrickter Baum setzt sich jedoch vom Gewohnten ab. Die Intention der MD.H-Studierenden liegt darin, neue Aufmerksamkeit zu erregen. Durch die in der Nähe von AWO-Standpunkten eingestrickten Bäume können Passanten eine individuelle Verbindung zur AWO knüpfen. Denn die Rottöne sind an das Corporate Design der AWO angelehnt.

Lasst rote Bäume sprechen – Urban Knitting in Düsseldorf

Zur Umsetzung hatten sich die Studenten gemeinschaftliche aber auch medienwirksame Gedanken gemacht: Wollspenden, Hilfe von Senioren, KiTa’s und aus der allgemeinen Bevölkerung könnten einbezogen werden. Michael Kipshagen, Kreisgeschäftsführer der AWO Düsseldorf zeigte ich von der Idee beeindruckt. „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden war sehr bereichernd. Wir werden eine Aktion anlässlich unseres 100-jährigen Bestehens im Jahr 2020 starten. „100 rote Bäume bis 2020“ soll das Motto der Aktion lauten.“

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Außerdem entwickelten die Studenten ein unterstützendes Leitsystem, bestehend aus farbig auf den Boden gesprühten Blattspuren, die mit dem Logo der AWO den Weg zu den jeweiligen Einrichtungen weisen. Dadurch soll nochmals auf die Einrichtungen hingewiesen werden, welche manchmal recht versteckt auf Hinterhöfen liegen.

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Als Publicity-Idee wurden „Werbe-Aufhänger“ für öffentliche Verkehrsmittel kreiiert, die mit kreativen Sprüchen das verstrickte Thema der roten Bäume unterstützen.

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