Animation, VFX und KI: Prof. Michael Klein über die Zukunft des Digital Film Designs

06.07.2026

Prof. Michael Klein gehört zu den Pionieren der digitalen Animation in Düsseldorf. Im Studiengang Digital Film Design – Animation & VFX verbindet er jahrzehntelange Erfahrung in CGI und visuellen Effekten mit aktuellen Entwicklungen in Künstlicher Intelligenz und Realtime-Produktion.

Digitale Animation war noch ein Spezialgebiet, als Prof. Michael Klein seine berufliche Laufbahn im Jahr 1991 begann. Nach ersten Erfahrungen in der 3D-Computergrafik und seinem Diplom als Grafikdesigner an der Fachhochschule Niederrhein arbeitete er als Animationsdesigner und gründete 1998 die Motion GmbH.

2002 folgte die Gründung von Virtual Republic animation and visual effects in Düsseldorf. Das vielfach ausgezeichnete Studio entwickelte sich zu einem Partner für Werbeagenturen, Film- und Postproduktionsunternehmen, Marken und Industrieunternehmen. Diese jahrzehntelange Praxiserfahrung bringt Prof. Klein heute in den Studiengang Digital Film Design – Animation & VFX am Campus Düsseldorf ein.

Im Studium vermittelt er nicht nur klassische Grundlagen von CGI, Animation und Visual Effects. Gemeinsam mit den Studierenden beschäftigt er sich auch intensiv mit neuen Produktionsmethoden und der Frage, wie Künstliche Intelligenz kreative Prozesse sinnvoll unterstützen kann.

KI kann beispielsweise bei Ideenentwicklung, Visual Development, Previsualisierung, Variantenbildung sowie Bild- und Videoproduktion eingesetzt werden. Entscheidend bleibt jedoch die gestalterische Kompetenz des Menschen: Studierende lernen, Ergebnisse zu beurteilen, weiterzuentwickeln und mit traditionellen 3D-, Animations- und VFX-Verfahren zu verbinden.

So entstehen am Campus Düsseldorf Projekte, in denen kreative Gestaltung, technisches Know-how und neue Technologien zusammengeführt werden. Ziel ist es, Studierende nicht nur auf die Werkzeuge von heute, sondern auch auf die sich wandelnden, hybriden Produktionsformen der Zukunft vorzubereiten.

„Künstliche Intelligenz eröffnet uns neue gestalterische Möglichkeiten. Entscheidend ist, dass Studierende lernen, diese Werkzeuge bewusst, kritisch und mit einer eigenen visuellen Handschrift einzusetzen.“

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