KI-Videoproduktion: Präzise Kamerakontrolle als Schlüssel

07.10.2026

Prof. Thomas Gronert beim Vortrag auf dem AI Superevent 2026 in Wien / Prof. Thomas Gronert speaking at the AI Superevent 2026 in Vienna

Prof. Thomas Gronert beim Vortrag auf dem AI Superevent 2026 in Wien / Prof. Thomas Gronert speaking at the AI Superevent 2026 in Vienna

AI Superevent 2026

Wien. (25.-27.09.2026)

Die Erstellung von Bild- und Videoinhalten mittels generativer Künstlicher Intelligenz eröffnet Kreativen und Studios enorme Potenziale, stellt Produktionen jedoch zugleich vor neue wirtschaftliche Herausforderungen. Wie sich die Balance zwischen kreativer Vision und Budgetkontrolle halten lässt, zeigte Prof. Thomas Gronert im Rahmen des „AI Superevent 2026" (25. bis 27. Sept 2026) in Wien. Im Mittelpunkt seines Beitrags standen fortschrittliche Methoden zur gezielten Kamerasteuerung generierter Inhalte sowie deren direkte Auswirkungen auf die Produktionskosten.

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Gezielte Kameraführung durch Referenzen

Genau an diesem Engpass, der fehlenden Kontrolle, setzen moderne Workflows an. Prof. Herr Thomas Gronert präsentierte Ansätze, mit denen Kreative die Regie über Kameraeinstellungen und Kamerafahrten systematisch zurückgewinnen. Über das Einbinden von Referenzbildern und Referenzvideos sind fortschrittliche KI-Videogeneratoren (wie etwa Seedance 2.5) in der Lage, spezifische Kamerabewegungen zu reproduzieren.

Dieser Ansatz erlaubt es Produktions- und Agenturteams, die filmische Sprache für Werbekampagnen und Filmprojekte bereits in der Vorbereitungsphase präzise festzulegen. Anstelle von Zufallsergebnissen rückt planbare Regiearbeit in den Fokus.

Vom Referenzbild zur generierten Szene/ From reference image to generated scene

Vom Referenzbild zur generierten Szene/ From reference image to generated scene

Volle Kontrolle – von der Animationsvorlage bis zum Render / Full control – from animation blockout to final render

Volle Kontrolle – von der Animationsvorlage bis zum Render / Full control – from animation blockout to final render

Mehr Effizienz, weniger Iterationen

Der direkte betriebswirtschaftliche Nutzen liegt auf der Hand. Eine verbesserte Steuerbarkeit reduziert die Anzahl unbrauchbarer Iterationen im Generierungsprozess erheblich. Indem der Faktor Kontrolle maximiert wird, lassen sich selbst bei strengen Vorgaben Korrekturschleifen minimieren und Produktionsbudgets verlässlicher kalkulieren. Die Weiterentwicklung präziser Steuerungswerkzeuge markiert damit einen entscheidenden Schritt für den wirtschaftlichen Einsatz generativer Video-KI in professionellen Workflows.

Drei Faktoren bestimmen die Kosten / Three factors drive the cost

Über den Referenten

Prof. Herr Thomas Gronert lehrt Digital Film Design an der mdh und berät seit über 25 Jahren Studios und Marketingteams zu Animation, VFX und dem praktischen Einsatz generativer KI. Sein Praxiswissen gibt er auch in den kostenlosen mdh-Workshops zur KI-Bildgenerierung weiter. Weitere Einblicke in seine Arbeit teilt er regelmäßig auf LinkedIn.

Mehr über KI-Bildgenerierung Workshops

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